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Afrika Teilnehmer

Afrikas WM-Teilnehmer wollen
Ticket-Kontingente voll ausschöpfen


Privataudienzen bei den Staatspräsidenten in Angola, Togo, Ghana und der Elfenbeinküste sowie bei Tunesiens Premierminister unterstreichen den hohen Stellenwert, den Franz Beckenbauers weltweite „Welcome-Tour“ zu den Teilnehmern an der FIFA WM 2006 auch in Afrika hatte. „Gerade auch hier war die Vorfreude auf die WM besonders stark zu spüren, und die Resonanz einmal mehr überwältigend“, sagte der Präsident des deutschen WM-Organisationskomitees am Freitag, 16. Dezember 2005, kurz vor seiner Rückkehr nach Europa. „Wir haben jeden der fünf afrikanischen WM-Teilnehmer besucht, und alle sagten uns, dass sie ihre Kartenkontingente für die WM-Endrunde voll ausschöpfen werden.“
Neben diesen Einladungen bei Staatsoberhäuptern und Regierungschefs bildeten stimmungsvolle Empfänge mit den jeweiligen Fußballverbänden und auch viele persönliche Begegnungen die Eckpunkte auf Franz Beckenbauers Reise quer durch Afrika. In Tunesien (Montag, 12. Dezember), Angola (Dienstag, 13. Dezember), Togo (Mittwoch, 14. Dezember), Ghana (Donnerstag, 15. Dezember) und an der Elfenbeinküste (Freitag, 16. Dezember) konnten Beckenbauer und OK-Vizepräsident Wolfgang Niersbach die Verbände bereits konkret über die drei Spielorte und deren Stadien informieren, in denen die Teams während der Gruppenphase der WM-Endrunde antreten werden.

Auch beim Besuch der Elfenbeinküste am Freitag, wo die OK-Delegation mit der 16. Station nun schon mehr als die Hälfte ihres 31-Länder-Trips absolviert hatte, begrüßte der Staatspräsident persönlich die Gäste aus Deutschland. Laurent Gbagbo erwies sich als großer Fußballfan und plauderte mit Beckenbauer über dessen Schulterverletzung beim WM-Spiel 1970 gegen Italien. Zudem freute sich Beckenbauer in Yamoussoukro, der Hauptstadt der Cote d’Ivoire, ganz besonders über das Zusammentreffen mit Basile Boli, den er 1990/91 als Spieler bei Olympique Marseille trainiert hatte.
Berührt zeigte sich Beckenbauer in Angola, ein Land im Südwesten Afrikas, das gezeichnet ist durch einen langen Bürgerkrieg. Als er in der Hauptstadt Luanda Kinder auf einem mit Schutt und Scherben übersäten Bolzplatz Fußball spielen sah, sagte der OK-Chef: „Das erinnert mich an meine ersten Spiele als Kind während der Nachkriegszeit in München. Gleichzeitig aber hat der Fußball hier in Angola schon viel zum Wiederaufbau beigetragen.“

Die Fortsetzung seiner „Welcome-Tour“ führt Franz Beckenbauer gleich zu Beginn des WM-Jahres zum WM-Auftaktgegner der deutschen Nationalmannschaft: Am 17. Januar 2006 besucht die OK-Delegation Costa Rica. Zuvor ist Mexiko am 16. Januar das Ziel. Trinidad & Tobago am 18. Januar und die USA am 19. Januar sind weitere Stationen.
Quelle: Pressemitteilung Nr. 72/ 2005 16.12.2005 - ok2006